Sonntag, 1. Dezember 2019

Im Markusevangelium wird uns von der Heilung eines besessenen Jungen berichtet. Jesus kam zu den Jüngern und fand sie umgeben von einer Menschenmenge, Schriftgelehrten und einem Vater mit seinem Sohn. Sie waren im Streit miteinander. Jesus fragte nach dem Grund für diesen Streit. Der Vater meldet sich, erzählte Jesus über den Geist, der in seinem Sohn ist. Er erklärte Jesus, er wollte zu ihm kommen, um den Sohn heilen zu lassen, seine Jünger konnten es jedoch nicht. Jesus antwortet: Oh du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn her zu mir..., der Geist zeigte sich in dem Jungen. Jesus fragte den Vater, wie lange schon dies seinem Sohn so widerfahre? ....,-von Kind auf erklärt dieser. Dann sprach der Vater zu Jesus: Wenn Du aber kannst so erbarme dich unser und hilf uns! Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn Du kannst,-alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. So gleich schrie der Vater des Kindes: Ich glaube, hilf meinem Unglauben! Und wir lesen, dass Jesus den Jungen heilte. Diskussionen, um das Wie und vielleicht auch das Wer, brachten dem Jungen nicht die gewünschte Heilung. Die Jünger waren bevollmächtigt in Jesu Namen zu heilen. Was der Inhalte der Streitigkeiten ausmachte oder was zum Vorwurf kam und durch wen lesen wir nicht genau. Eines ist zu erkennen, alle waren nicht in Einheit mit Jesus. Wenn wir beten und empfangen wollen, müssen
wir uns eins machen mit Jesu. Dazu brauchen wir ein ungeteiltes Herz und die Leitung des Heiligen Geistes. Glaube der keinen Zweifel und kein verwirrendes Gedankenkarussell zu lässt. Wir dürfen erkennen und schreien: “Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“ Und wir werden aus seiner Gnade und Liebe empfangen. Im Paralleltext in Matthäus Kapitel 17,14-20 erfahren wir, dass Glaube wie ein Senfkorn reicht. Und Lukas 9,37- 42 macht uns darauf aufmerksam, dass sich Gottes Herrlichkeit durch die Heilung den Anwesenden offenbarte. Wenn wir in Einheit, im Wesen Gottes sind, führt uns der Heilige Geist und wir erbitten im Gebet was ihm gefällt. Wir erwarten dann, wenn wir im Namen Jesus beten, dass aus seiner gegebenen Autorität Dinge geschehen, die Menschen unmöglich sind. Gottes wundervolles Wirken zeigt uns immer ein Stück Himmel und lässt uns jetzt schon stückweise an seiner Herrlichkeit teilhaben. Lasst uns unseren Glauben stärken und uns danach ausstrecken.

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