Dienstag, 27. September 2011

Richtfest gefeiert

Am 24. September fand bei strahlendem Sonnenschein das Richtfest für das neue Gemeindezentrum der Mennonitengemeinde Sembach statt. Rund 130 Menschen fanden sich im  zukünftigen Gottesdienstraum ein und feierten das Ereignis.
Das engagierte, gemeinsame Arbeiten am Gemeindezentrum unter Gottes Segen ist die Grundlage für das Gelingen des Projektes. Diese Erkenntnis zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Feierstunde.

 
Der erste Vorsitzende, Günter Wagenhäuser, begrüßte die Gäste, darunter
Ortsbürgermeister Fritz Hack und einige Ortsgemeinderäte. Er gab einen Rückblick über die bisherigen Bauarbeiten und sprach allen daran beteiligten Firmen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seinen Dank aus. „Unsere Träume von neuen Räumen werden mit Gottes Hilfe jetzt Wirklichkeit“, sagte Wagenhäuser voller Freude.



MdL Thomas Wansch überbrachte persönlich und stellvertretend für das Parlament in Rheinland-Pfalz Grüße und Glückwünsche an die mennonitische Gemeinde. „Es ist schon etwas Besonderes, was hier entsteht. So ein Werk kann nur gemeinsam und in Einheit geschafft werden“, anerkannte Wansch. Für die Nachbargemeinde Enkenbach sprach Johannes Harder. Er erinnerte daran, dass Gemeinde nicht ein Gebäude ist, sondern „ein Haus aus lebendigen Steinen“, aus Menschen, das Gott baut. Friedhelm Jung überbrachte die Grüße des Musikvereins Sembach mit einer Grünpflanze und bedankte sich für die Verbundenheit mit der Mennonitengemeinde. Herr Closset von der Firma Schultz brachte den Richtbaum an und sprach den Richtspruch des Zimmermanns in Gedichtform: „Doch wie auch die Menschen im Fleiße sich regen, nichts kann gedeihen ohne göttlichen Segen“. Herbert Hege, Pastor der mennonitischen Gemeinde, erinnerte in seinen Worten daran, dass es beim Bau dieses Zentrums nicht um „die Mennoniten“ geht, sondern gemäß dem Motto „Voll Vertrauen Gottes Reich bauen“ soll ein offenes Haus für die Region entstehen. Der Grundriss des Hauses mit dem Eingang in der Mitte und den zwei Seitenflügeln symbolisiere für ihn die einladend ausgestreckten Arme Gottes, der jeden einlädt, nach Haus zu kommen.
Ein Musikteam aus der Gemeinde umrahmte den Festakt und begleitete die Versammelten bei zwei gemeinsam gesungenen Liedern.
Im Anschluss wurden Führungen durch den Rohbau angeboten und man konnte sich bei Wurst, Fleischkäse und Salat stärken.
Es war ein rundum gelungenes Fest. .
Mehr Fotos vom Richtfest gibt es hier. Ein kurzer Video vom Richtfest folgt demnächst.

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