Freitag, 7. Februar 2020

Thema: Fünffältiger Dienst - Teil 1

Seit einiger Zeit beschäftigen wir uns mit dem fünffältigen Dienst. Nicht wir haben uns dieses Thema ausgesucht, sondern Gott hat es durch den Heiligen Geist immer wieder an uns „herangetragen“ - auf unterschiedliche Art, durch verschiedene Menschen und über mehrere Jahre hinweg. Das war von uns so nicht geplant... Im Nachhinein können wir darin den roten Faden Gottes für uns erkennen. 
Gott hat uns als Vorstand und Gemeinde Schritt für Schritt dahin begleitet und geführt, wo wir heute stehen. Deshalb sind wir überzeugt davon, dass der Fünffältige Dienst ein wichtiges Thema für uns alle ist, in das wir gemeinsam tiefer einsteigen sollen. In den nächsten Monaten wird es dazu einige Gelegenheiten geben, wie man diesem Gemeindebrief entnehmen kann...
Die Grundlage für den Fünffältigen Dienst finden wir in Epheser 4,11- 13: „Und so hat Christus seine Gemeinde beschenkt: Er hat ihr die Apostel gegeben, die Propheten und Evangelisten, genauso wie die Hirten und Lehrer, welche die Gemeinde leiten und im Glauben unterweisen. Sie alle sollen die Christen für ihren Dienst ausrüsten, damit die Gemeinde, der Leib von Christus, aufgebaut und vollendet wird. Dadurch werden wir im Glauben immer mehr eins werden und miteinander den Sohn Gottes immer besser kennen lernen. Wir sollen zu mündigen Christen heranreifen, zu 
einer Gemeinde, die ihn in seiner ganzen Fülle widerspiegelt.“ 
Jesus selbst hat seine Gemeinde mit den fünf Dienstgaben beschenkt. Der Fünffältige Dienst ist kein menschlich konstruiertes Modell, sondern entstand im Himmel, wie wir einen Vers vorher lesen: „Der zu uns herabkam (Jesus) ist derselbe, der auch wieder hinaufgestiegen ist. Jetzt ist er Herr über den Himmel und erfüllt das ganze Weltall mit seiner Gegenwart und Macht. Und so hat Christus seine Gemeinde beschenkt: ER hat ihr die Apostel gegeben, die Propheten und Evangelisten, genauso wie die Hirten und Lehrer...“ (Eph. 4,10) 
Neben dem größten Geschenk, das Jesus uns am Kreuz machte, dürfen wir uns von ihm mit den fünf Dienstgaben, die hier beschrieben werden, beschenken lassen. Sind wir bereit diese Geschenke zu empfangen und uns danach auszustrecken? 
In Epheser 4 finden wir sechs Gründe für den Fünffältigen Dienst: 
1. Christen ausrüsten 
2. Gemeinde auferbauen und vollenden 
3. Im Glauben immer mehr eins werden 
4. Jesus immer besser kennen lernen 
5. Zu mündigen Christen heranreifen 
6. Jesus als Gemeinde in seiner ganzen Fülle wiederspiegeln
Die ersten beiden Gründe wollen wir uns etwas näher betrachten. 
Christen ausrüsten 
Die Gemeinde ist sozusagen „Ausbildungsstätte“, damit Menschen ausgerüstet und ausgebildet werden, das zu tun, wozu Gott sie berufen hat. Gemeinde ist der Ort, wo Christen ihre Gaben und ihre Berufung entdecken können und wo sie gefördert werden. Gott hat für jeden Einzelnen eine ganz persönliche Berufung, die für ihn „maßgeschneidert“ ist. Diese Gaben sind sehr individuell, aber nicht zum Selbstzweck gegeben. Sie sind Geschenke von Jesus an seine Gemeinde. 
„Jedem Einzelnen von uns hat Christus besondere Gaben geschenkt, so wie er sie in seiner Gnade jedem zugedacht hat.“ (Epheser 4,7) 
Jeder hat die Gaben geschenkt bekommen, die genau ihm entsprechen. Gott hat schon im Voraus Dinge für dich vorbereitet, er hat ein Potential in dich hineingelegt, das kein anderer hat und das zu Gottes Ehre entfaltet und eingesetzt werden soll. Wenn du in deiner Berufung für Gott lebst, gibst du dadurch ihm die Ehre und gleichzeitig deinem Leben die größte Erfüllung. 
Gemeinde auferbauen und vollenden 
„So verschieden die Gaben auch sind, die Gott uns gibt, sie stammen alle von ein und demselben Geist. Und so unterschiedlich auch die Aufgaben in der Gemeinde sind, so ist es doch derselbe Herr, der uns 
dazu befähigt... Wie auch immer sich der Heilige Geist bei jedem Einzelnen von euch zeigt, seine Gaben sollen der ganzen Gemeinde nutzen.“ (1.Korinther 12, 4-5, 7) 
Wenn Christen in der Gemeinde in ihrer gottgegebenen Berufung laufen, dann dient das immer zur Auferbauung der ganzen Gemeinde. Nicht nur Einzelne, Wenige bauen die Gemeinde, sondern jeder ist ein Teil, ein Organ von Gottes Gemeinde. Jeder darf und soll seinen Gaben gemäß, den Platz in der Gemeinde finden, den Gott für ihn vorbereitet hat. „Denn wenn viele starke Organe und Glieder sich in einem Leib verbinden, dann wird der ganze Leib in Liebe aufgebaut.“ (Epheser 4,16) 
Gott stattet seine Gemeinde aus. Es ist kein Zufall, dass wir hier zusammen sind. Er hat uns bewusst als Gemeinde zusammengestellt, damit wir ihm in Ergänzung dienen können. Gottes Ziel ist immer: Die Auferbauung der ganzen Gemeinde, damit wir gemeinsam immer mehr hinwachsen zum Haupt der Gemeinde - Jesus. Jesus selbst wird seine Gemeinde vollenden, wenn sie sich ganz auf ihn ausrichtet und durch den Heiligen Geist leiten lässt. 

Anbetungsabende im Februar und Mai

„Herr, du allmächtiger Gott, wie sehr liebe ich den Ort, wo du wohnst! Ich kann es kaum noch erwarten, ja ich sehne mich danach, in die Vorhöfe deines Tempels zu kommen! Mit Leib und Seele juble ich dir zu, du lebendiger Gott... Ein Tag in den Vorhöfen deines Tempels ist besser als tausend andere!“ aus Psalm 84
Was gibt es Besseres, als in der Gegenwart unseres himmlischen Vaters zu sein. Wir sind dazu erschaffen, Gott anzubeten und ihn mit unserem Leben zu verherrlichen. Staunend singen wir zu ihm. Alle Ehre unserem dreieinigen Gott! Wir wollen mutig vor seinen Thron kommen und ihn anbeten am:
29.02.20 und 09.05.20 um 19:30 Uhr im Gemeindezentrum.
Bist du dabei? Herzlich willkommen!
Der neue Gemeindebrief ist da und kann hier geladen werden.
Viel Spaß beim Lesen!

Sonntag, 1. Dezember 2019

Im Markusevangelium wird uns von der Heilung eines besessenen Jungen berichtet. Jesus kam zu den Jüngern und fand sie umgeben von einer Menschenmenge, Schriftgelehrten und einem Vater mit seinem Sohn. Sie waren im Streit miteinander. Jesus fragte nach dem Grund für diesen Streit. Der Vater meldet sich, erzählte Jesus über den Geist, der in seinem Sohn ist. Er erklärte Jesus, er wollte zu ihm kommen, um den Sohn heilen zu lassen, seine Jünger konnten es jedoch nicht. Jesus antwortet: Oh du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn her zu mir..., der Geist zeigte sich in dem Jungen. Jesus fragte den Vater, wie lange schon dies seinem Sohn so widerfahre? ....,-von Kind auf erklärt dieser. Dann sprach der Vater zu Jesus: Wenn Du aber kannst so erbarme dich unser und hilf uns! Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn Du kannst,-alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. So gleich schrie der Vater des Kindes: Ich glaube, hilf meinem Unglauben! Und wir lesen, dass Jesus den Jungen heilte. Diskussionen, um das Wie und vielleicht auch das Wer, brachten dem Jungen nicht die gewünschte Heilung. Die Jünger waren bevollmächtigt in Jesu Namen zu heilen. Was der Inhalte der Streitigkeiten ausmachte oder was zum Vorwurf kam und durch wen lesen wir nicht genau. Eines ist zu erkennen, alle waren nicht in Einheit mit Jesus. Wenn wir beten und empfangen wollen, müssen
wir uns eins machen mit Jesu. Dazu brauchen wir ein ungeteiltes Herz und die Leitung des Heiligen Geistes. Glaube der keinen Zweifel und kein verwirrendes Gedankenkarussell zu lässt. Wir dürfen erkennen und schreien: “Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“ Und wir werden aus seiner Gnade und Liebe empfangen. Im Paralleltext in Matthäus Kapitel 17,14-20 erfahren wir, dass Glaube wie ein Senfkorn reicht. Und Lukas 9,37- 42 macht uns darauf aufmerksam, dass sich Gottes Herrlichkeit durch die Heilung den Anwesenden offenbarte. Wenn wir in Einheit, im Wesen Gottes sind, führt uns der Heilige Geist und wir erbitten im Gebet was ihm gefällt. Wir erwarten dann, wenn wir im Namen Jesus beten, dass aus seiner gegebenen Autorität Dinge geschehen, die Menschen unmöglich sind. Gottes wundervolles Wirken zeigt uns immer ein Stück Himmel und lässt uns jetzt schon stückweise an seiner Herrlichkeit teilhaben. Lasst uns unseren Glauben stärken und uns danach ausstrecken.

Gemeindebrief November 2019 bis Januar 2020

Seit der Mai Ausgabe erscheint unser Gemeindebrief alle drei Monate. Der aktuelle Gemeindebrief (Download hier) geht daher von November 2019 bis Januar 2020. Die nächste Ausgabe erscheint dann Ende Januar 2020.
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Samstag, 12. Januar 2019

„Suche Frieden und jage ihm nach!“


Wir stehen am Anfang eines neuen Jahres und ein Vers aus Psalm 34 wird uns das vor uns liegende Jahr begleiten:
Gott spricht: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ Psalm 34,15.
Das Wort „jagen“ ist ein starker, kraftvoller Ausdruck. Auf die Jagd gehen, „jagen“ hat mit Aktion zu tun, d.h. wir müssen uns in Bewegung setzen, uns aufmachen, für etwas einsetzen, uns anstrengen. „Auf der Jagd sein“ ist kein gemächlicher und gemütlicher Spaziergang. Das, was man jagt, fällt einem nicht einfach so in den Schoß, man bekommt es nicht geschenkt. Jagen bedeutet, nicht passiv zu bleiben und auf etwas zu warten, sondern aktiv zu werden und Schritte zu gehen. Wenn wir etwas von ganzem Herzen wollen, es uns sehnlichst wünschen, etwas unter allen Umständen haben möchten setzen wir alles dafür ein um es zu bekommen. Wir haben ein Ziel, das wir unbedingt erreichen möchten.
Gott fordert uns auf: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ Das ist keine Option - es ist ein Auftrag. Wir sollen dem Frieden nachjagen. Mit aller Kraft und von ganzem Herzen. Und Gott spricht da nicht zu einzelnen Menschen, da sind wir alle gemeint! Wir sollen den Frieden mit Gott, uns selbst, unseren Nächsten in Familie, Freundeskreis, Gemeinde, Nachbarschaft, Arbeit… suchen. Dieser Vers fordert uns heraus!
Dem Vers der Jahreslosung geht folgender Vers voraus: Vers 14 „Dann achtet auf das, was ihr sagt: Keine Lüge, kein gemeines Wort soll über eure Lippen kommen.“ Vers 15 „Wendet euch ab von allem Bösen und tut Gutes! Gott spricht: Suche Frieden und jage ihm nach!“ Wie schwer uns das fällt, in Frieden mit jedermann zu leben, wissen wir alle. Und dafür müssen und dürfen wir Gottes Hilfe in Anspruch nehmen. Jesus kam als FRIEDEfürst, ER verbindet Menschen, schenkt Vergebung und Versöhnung. Jesus wurde Mensch, ging für unsere Sünde und Schuld ans Kreuz und machte den Weg frei zu Gott. ER brachte uns den Frieden.
Jesus stellt uns den Heiligen Geist zur Verfügung, mit dessen Hilfe, Beistand, Weisheit und Liebe wir Wege zum Frieden gehen dürfen. Wenn wir Jesus unser Leben gegeben haben, ER in unserem Herzen wohnt und wir mit Jesus Wege zum Frieden gehen schenkt er ihn uns. Ohne IHN ist kein wirklicher Friede möglich.
Lasst uns miteinander, nicht übereinander reden, aufeinander zugehen und miteinander im Gespräch bleiben. Lasst uns alle gemeinsam dem Frieden nachjagen und Gottes Frieden weitertragen!
Wenn wir diesem Auftrag nachgehen hält Gott eine wunderbare Zusage für uns bereit, denn im nachfolgenden Vers 16 heißt es: „Denn der Herr sieht mit Freude auf solche Menschen, die nach seinem Willen leben, und hat immer ein offenes Ohr für ihre Bitten.“ Welch eine Ermutigung!
Wir wünschen allen ein reich gesegnetes neues Jahr mit vielen wertvollen Begegnungen.

Sonntag, 13. Mai 2018

Gottesdienst am 13. Mai 2018 mit Erich Lotz

Heute hatten wir Erich Lotz von der Vineyard Gemeinde in Speyer zu Besuch.
In seiner Predigt sprach er über die Gaben des Heiligen Geistes und insbesondere die Gabe der Prophetie.
Die komplette Predigt kann hier geladen werden.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Die Mennonitengemeinde Sembach feiert 15 Jahre Royal Rangers

Herzliche Einladung zu unserem Festgottesdienst mit anschließendem Mittagessen, Spiel und Spaß, Kaffee und Kuchen.
Die Gemeinde feiert das 15 -jährigen Jubiläum der Royal Rangers. Kaum zu glauben , aber wahr.
Im Jahr 2003 startete die Rangerarbeit in unsere Gemeinde . Viel ist seitdem passiert und Du warst oder bist ein Teil davon!
Deswegen wollen wir zusammen ein großes Fest feiern.
Am Samstag, 9.Juni ab 16: 00 Uhr für die Pfadfinder und am Sonntag 10.Juni von 10:00 bis 17:00 Uhr sind dann alle eingeladen.
Bitte meldet euch an - hier geht's zum Anmeldeformular.

Montag, 1. Januar 2018

Wir wünschen ein gesegnetes neues Jahr 2018

Mit der Jahreslosung aus Offenbarung 21, Vers 6 die auf unserem aktuellen Gemeindebrief abgedruckt ist grüßen wir euch und wünschen ein gesegnetes neues Jahr 2018.

Der neue Gemeindebrief kann ab sofort hier heruntergeladen werden.